Dankbarkeit als Schlüssel zum Glück

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Bei vielen Menschen in meinem nahen Umfeld beobachte ich oft, wie sie sich durch ihre negative Grundeinstellung den Tag vermiesen lassen. Beispielsweise sinkt im Auto die Stimmung, weil gefühlt jede Ampel rot ist oder sich ein Sonntagsfahrer im Feierabendverkehr verirrt hat. Manchmal ertappe ich mich auch selber dabei, wie sich meine Konzentration auf negative Kleinigkeiten richtet. Da braucht nur die Bahn zu spät sein oder die heiß ersehnte Pizza vom Lieferservice kalt bei mir ankommen.

Natürlich wäre es besser seinen Fokus auf die schönen Dinge des Lebens zu lenken. Dass das aber nicht ganz so einfach ist, liegt daran, dass Menschen und Erlebnisse, die das Leben verschönern, häufig als selbstverständlich wahrgenommen werden.

Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt. (Arthur Schopenhauer)

Dankbarkeit erfordert viel Übung – aber es lohnt sich.

Besonders Tagebücher zur Dankbarkeit machen glücklicher. Das Aufschreiben hat einen wesentlichen Benefit für den Erfolg. So sind wir angehalten uns wirklich aktiv und bewusst über unsere Gefühle klar zu werden und sie zu strukturieren. Außerdem können wir in Momenten, in denen es uns nicht gut geht, nachlesen und uns an das Positive zurückerinnern.

Ich habe für mich entdeckt, dass mir ein 5-Minute Journal dabei hilft, mich am Ende des Tages auf das Positive zu besinnen. Auch meine Achtsamkeit hat sich durch das Vergegenwärtigen deutlich verbessert.

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Als kleine Übung kannst du dir folgende Fragen stellen und sie in der kommenden Woche mal aufschreiben:

  • Wofür bist du heute dankbar?
  • Wann hast du zuletzt gelacht und weswegen?
  • Was hat dich heute motiviert?
  • Wem möchtest du einfach mal danke sagen?

In den kommenden Tagen zeige ich meine Highlights aus 2016, für die ich wahnsinnig dankbar bin.

Bis dahin noch einen wundervollen Sonntag.

Jenny

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4 Gedanken zu “Dankbarkeit als Schlüssel zum Glück

  1. Cat schreibt:

    Ein tolles und wichtiges Thema über das du hier schreibst! (:
    Ich kenne das leider auch oft genug, dass ich mich über -eigentlich Kleinigkeiten- aufrege und dann die schönen Dinge meines Lebens für selbstverständlich nehme. Hach ja, früher habe ich auch oft Tagebuch geschrieben, mich dort aber meistens über alles mögliche in meinem Leben beschwert 😀
    Dein Tipp mit dem 5-Minute Journal ist echt toll, vielleicht probiere ich das einmal aus.

    Super Post, ich mag deinen Schreibstil richtig gerne
    Cat von KitCatx

    Gefällt 1 Person

    • Jennys Journal schreibt:

      Liebe Cat, vielen Dank für das liebe Kompliment. Tagebuch habe ich früher auch versucht. Fand das aber anstrengend, weil ich immer das Gefühl hatte, mehr schreiben zu müssen. Mit dem begrenzten Platzangebot im 5 Minute Journal beschränkt man sich doch eher auf das Wesentliche 🙂 Ich habe eine Version, in der ich das Highlight meines Tages notiere und eine andere, bei dem eine Frage beantwortet werden muss. Toll finde ich, dass man die Antworten aus 5 Jahren am Ende vergleichen kann 😚 hab einen schönen Abend. Bis bald! Jenny

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